You are here:

Was bedeuted Opensource?

Die Open Source Definition stammt aus der Entwicklerorganisation von Debian (GNU/Linux), genauer von Bruce Perens, dem ehemaligen Maintainer. Debian sah sich angesichts der Nachbarlizenzen herausgefordert genauer zu definieren was die Freiheit sei, die das Projekt meint. Diese Positionen formulierte Perens zusammen mit anderen Debain Entwicklern 1997 im Debian Social Contract. Darin enthalten war, dass Debian zu 100% freie Software bleibt und alle Neuerungen an jedermann zurück gibt. Heute gibt es diverse Organisationen die unter der Opensource Definition entwickeln.

 

Was ist die GNU Lizenz?

Das GNU-Projekt wurde von Richard Stallman mit dem Ziel gegründet, ein vollständig freies Betriebssystem, genannt GNU („GNU NOT UNIX“), zu entwickeln. Bekannt geworden ist das Projekt vor allen Dingen auch durch die von ihm eingeführte GNU - General Public License (GPL), unter der viele bekannte Softwareprojekte veröffentlicht werden. Als Firmen Anfang der 80er begannen die Software Produkte unter teuren Lizenzen zu verkaufen und den Source Code streng geheim hielten, entschied sich Richard Stallman einen anderen Weg zu gehen. Sein Projekt sollte es ermöglichen den Source Code von Applikationen zu tauschen, wobei darunter auch das erste Betriebssystem entwickelt wurde, welches auf UNIX basiert. Somit hatte es GNU Unix kompatibel gemacht und dieses zur freien Nutzung zur Verfügung gestellt. Die Lizenz erlaubt die Verwendung des Source Code, wobei dieser nicht verkauft werden darf. Dafür darf aber die Arbeit für das Implementieren oder das Weiterentwickeln einer GNU - GPL lizenzierten Software verkauft werden. Jedoch ist und bleibt der offengelegte Code (Source Code) zu 100% kostenfrei und für jedermann verwendbar.

 

Opensource Produkte

Opensource Betriebssysteme wie Linux werden von verschiedenen, weltweiten Entwicklerorganisationen entwickelt, woraus verschiedene sog. Distributionen entstanden sind. Beispiele dafür sind Debian, RedHat, SuSE, etc. Diese stellen den Kern ihrer Betriebssysteme immer noch unter der GNU - GPL Lizenz zur freien Verfügung, jedoch vermarkten Sie diese noch auf andere Weise und schlagen den Gewinn hauptsächlich aus dem „Drum herum“ wie beispielsweise Handbüchern, DVD-Sets und dem Support, auf den die Käufer zurückgreifen können. Sie bieten teilweise auch Linux Versionen speziell für Unternehmen an. Anders ist bei diesen Versionen, dass sie noch weitere Elemente enthalten, die für Konzerne von Vorteil sind. Beispiele für Opensource Produkte gibt es zu Hauf. Als grundlegendster Bestandteil jedoch gilt das Betriebssystem Linux. Weiter wurden unzählige Programme, die in praktisch allen Distributionen enthalten sind, zur Erweiterung des Betriebssystems Linux entwickelt. Heute ist Linux soweit, dass ganze Firmen auf Linux umstellen. Sogar ganze Städte haben nicht nur ihre Server, sondern auch die Arbeitsplätze auf das Linux Betriebssystem umgestellt.

 

Die namhaftesten Produkte in einer Firmenumgebung sind jedoch folgende:

  • Linux Grundsystem als Server- und Client- Installation
  • Samba File and Print Server
  • Postfix Mail Server
  • Apache Web Server
  • Bind Domain Name Server
  • Open Office

 

Welche Vorteile gibt es bei Opensource Produkten?

Grundsätzlich sind die Produkte ohne Lizenzgebühren erhältlich. Die Erfahrung zeigt, dass die Server viel Stabiler sind als Produkte der Konkurrenz. Linux ist auf Viren nicht so anfällig wie andere gängige Produkte. Die Netzwerksicherheit ist grösser. Es werden weniger Systemressourcen für den Betrieb eines Linux Servers benötigt.

 

Wieviel der Kosten können durch den Einsatz von Opensource Produkten eingespart werden?

Dazu kann man keine pauschale Aussage machen. Jedoch gibt es hierzu einen Erfahrungswert von Firmen, die solche Umstellungen schon durchgeführt haben. Beispiel dafür ist ein australisches Unternehmen, Cybersource Pty. Ltd., das Firmen statt auf die neuste Version von Microsoft Office (12), auf Open Office migriert hat. Hier konnte man zu einer Kostenreduktion von 90% führen. Des Weiteren kann man anhand eines einfachen Beispiels von einem Kleinunternehmen eine Kostenrechnung für drei Jahre machen und dabei Linux den teuren lizenzpflichtigen Produkten gegenüberstellen. Es darf sicherlich nicht ausser Acht gelassen werden, dass ebenso wie bei der Installation von lizenzpflichtigen Produkten auch Kosten für die Installation von Open Source Lösungen entstehen. Diese Kosten hängen jedoch immer von dem jeweiligen IT Unternehmen das die Installation durchführt ab. Die Kosten für die Produkte fallen unter Open Source dafür grundsätzlich weg.

 

Links zu weiteren Informationen